Openwear


Openwear ist ein Projekt, in welches viele Beteiligte aus dem Serpica Naro Projekt eingeflossen sind.  Man kann Openwear nicht direkt als Kunstprojekt definieren, aber es soll hier noch Erwähnung finden, da es vordergründig aus einem Kunstkontext stammt, die beteiligten Leute sind oft KünstlerInnen wie Zoe Romano und Betram Niessen und es bleibt zu hinterfragen, in wie weit sich die hier statt findende Praxis vom Kunstkontext, der sie umgibt, trennen lässt.
Openwear http://openwear.org/ ist ein Projekt, das aus der Zusammenarbeit von einem Kommunikationsstudio aus Ljibljana, Poper, dem londoner Ethical Economy, der Universität Mailand, der Copenhagen Business School und der Universität Ljubljana gegründet wurde und in welchem Versucht wird, das Opensource Prinzip auf die Mode anzuwenden.

„Openwear is a concept community by Edufashion, a project financed with the support of the European Commission and promoting an alternative approach to fashion through a learning environment that reconciles two social trends: the rising demand for no-sweatshop, ecologically sustainable, locally produced, fairly traded apparel, and the growing relevance of a self-managed workforce focused on independent, socially engaged, critical and multitasking creative production.”


Das Konzept der Clean Clothes soll auch hier kritisch hinterfragt werden, denn all zu oft verbirgt sich dahinter eine Vermarktungsstrategie deren Prinzipien halbherzig umgesetzt werden. Dennoch zeigt auch dieses Projekt auf, wie sich kreative Praktiken um das Feld der Mode besonders eignen, Begriffe zwischen Produktion und Konsum aufzugreifen und ins Bewusstsein zu rücken.


Stiching through society